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Aktuelle Informationen über Wasser und Wasserbelebung
Es ist das unheimlichste der Elemente. In seiner Tiefe schlummern Ängste und dunkle Ahnungen, die seit jeher den Aberglauben an Ungeheuer nährten. Es foppt die Menschheit, weil es sich fortwährend verwandelt, anscheinend über den Naturgesetzen steht und zu jeder Regel eine Ausnahme kennt.
Es verbirgt sich nahezu in jeder Materie. Es ist unerschöpflich. Es geht fast niemals verloren und kann nur unter Aufwand höchster Energie zerstört werden. Seine eigene Kraft hingegen ist furchterregend und unkontrollierbar, nichts kann ihm auf die Dauer widerstehen. Prinzipiell löst sich jede Substanz in Wasser auf; "wasserunlöslich" sagt man nur, wenn der Sättigungsgrad sehr niedrig ist. Aber es kann sich auch selbst auflösen - durchschnittlich jedes Millionste Wasserteilchen tut das. Es ist stetig in Bewegung, transportiert unermüdlich ungeheure Mengen von Materie und Myriaden von Organismen durch die Natur. Nichts kann seinen Kreislauf hemmen. "Wir steigen in denselben Fluß und doch nicht in denselben", lehrte der Philosoph Heraklit: "Wir sind es, und wir sind es nicht." Es hat in Milliarden von Jahren das Antlitz der Erde geformt, durchfurcht und abgeschliffen - und formt die Landschaft immer noch weiter. Es verschlingt ganze Regionen und schwemmt gleichzeitig Land an neuen Orten an.
Nur mit großer Mühe kann ihm der Mensch seine Dienste ablisten. Es hat den Ursprung der Zivilisation befruchtet, und als man seine Pflege vernachlässigte, ließ es mächtige Imperien wieder verdorren. Es ist jenes Element, das in fast allen großen Epen von Gott oder den Götter benutzt wird, um die ungehorsame Menschheit strafen: Es ertränkt oder es macht verdursten. Es ist aber auch jenes Elixier, nach dessen Zauberformel die Alchemie in Jahrhunderten vergeblich geforscht hat. Alles Leben kommt aus dem Wasser und ohne Wasser wäre daraufhin Leben keinen Augenblick lang lebensfähig gewesen. In abgelegenen Gebieten und in großer Tiefe finden sich noch urzeitliche Lebewesen, sogenannte lebende Fossile, deren evolutionäre Charakteristik sich bis in das Kambrium, ein Erdzeitalter, das vor 600 Millionen Jahren begann, zurückverfolgen läßt. Einige der ältesten Fossilenfunde aus Zimbabwe und Nordwestaustralien, von denen man annimmt, daß sie vor 3,5 Milliarden Jahre entstanden sein könnten, bestehen aus in Kalk erstarrten Schichten von Bakterienrasen, wie er heute noch von Einzellern in tropischen Flachmeeren gebildet wird.
Textauszug aus dem Bericht über Wasser weiter auf unserem Portal über Wasserbelebung und Wasserwirbler Autor: UrQuellWasser Informationsportal, veröffentlicht am 03.03.2007
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